Geografische Lage

Treuchtlingen liegt in der Region Westmittelfranken  im Naturpark Altmühltal am südlichen Ende des Hahnenkamms, einem Nebengebirge der Fränkischen Alb, und wird von der Altmühl  durchflossen. Es ist ein staatlich anerkannter Erhohlungsort  mit Heilquellen-Kurbetrieb.

Innerhalb des Gemeindegebietes von Treuchtlingen gibt es 54 amtliche Orte.

Treuchtlingen liegt in einem Gebiet, in dem sich fränkische  und bairische Dialektmerkmale  mischen. Westlich von Treuchtlingen begegnen die fränkischen und bairischen Mundarten zudem dem Schwäbischen, weshalb auch oft vom Dreistammesecke  die Rede ist. Westlich von Treuchtlingen trafen sich allmählich in die Wälder hineinrodende Verkehrsgemeinschaften, deren sprachliche Eigenheiten waren im Prinzip erst nach der sogenannten, Völkerwanderung in Mittelalter  und Frühneuzeit  entstanden.

Die Ortschaft zählt zu den Ältesten Siedlungen im Treuchtlinger Raum. Kelten, Römer  und Franken  haben ihre kulturellen Spuren hinterlassen. Eine interdisziplinäre Forschung der TU Berlin  aus dem Jahr 2010 sieht das bei Claudius Ptolemäus  historisch belegte Setuacotum als Vorgängerort Treuchtlingens.

Nach einer Älteren These steckt im Ortsnamen  Treuchtlingen der Personenname  Truhtilo. Die Grundschüler durften daher früher das Verslein lernen: €žVon  Truhtilo dem Alemannen (oder auch  Alamannen) hat  Treuchtlingen seinen Namen. Die Sage berichtet, dass sich nach dem Limes-Durchbruch der Alamannen um 233  n. Chr. alamannische Gruppen an einer Furt der Altmühl niedergelassen haben. Daraus wurde später €žDas Dorf des  Truhtilo, Truhtiolingen und schließlichTreuchtlingen.

Dieser Personenname ist aber nirgends belegt. Nach Joachim Grzega  ist vielmehr davon auszugehen, dass die ursprüngliche unbekannte Namensform schon früh an das Wort  *truht  Bündnis und später an das Wort  triu €˜treu  angelehnt worden ist.

Treuchtlingen unterhält Partnerschaften mit dem italienischen Ponsacco (seit 2003) und mit dem ungarischen  Bonyhad  (seit 2011).

Quelle: Wikipedia

 

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