Kursbuchstrecke 920

Treuchtlingen - Würzburg              Ordnerbild

Streckenlänge: 140,2 km                                       Bilder

Die Strecke bestand ursprünglich aus drei kürzeren Bahnlinien: Da die Stadt Ansbach zunächst keinen Anschluss an die Ludwig-Süd-Nord-Bahn  hatte, ließ sie auf eigene Rechnung eine Verbindungsbahn nach Gunzenhausen bauen, die am 1.  Juli 1859 eröffnet wurde. Den Betrieb auf dieser Pachtbahn führte die Königlich Bayerische Eisenbahn durch. Erst mit dem Bahnbaugesetz von 1861 wurde die gesamte Strecke Treuchtlingen Würzburg fertiggestellt. Zunächst ging am 1. Juli 1864 der Abschnitt Würzburg- Ansbach in Betrieb, der den schnellen Anschluss nach Norden sicherstellte. Am 2. Oktober 1869 folgte der Abschnitt Gunzenhausen-Treuchtlingen, der zum nördlichen Teil der Altmühlbahn zählt, die ab Treuchtlingen, dem Altmühltal folgend über Eichstätt nach Ingolstadt führt.
 

Kursbuchstrecke 910, 970.1

Treuchtlingen - Augsburg


 

Streckenlänge: 75,3 km

20. November 1844 (Oberhausen - Nordheim)
1. Juli 1847 (Augsburg - Oberhausen)
15. September 1847 (Nordheim - Donauwörth)
1. Oktober 1906 (Donauwörth - Treuchtlingen)

Seit 1977 ist auf dem Abschnitt Donauwörth - Augsburg das sogenannte SK-Signalsystem zur Erprobung eines neuen Signalsystems im Einsatz. Der Probebetrieb ist mit der Einführung der KS-Signale  im Jahre 1993 überflüssig geworden, die Signale sind aber bis heute weiterhin in Betrieb.
 

Kursbuchstrecke 900, 990

Treuchtlingen - Ingolstadt
 

Streckenlänge: 55,8 km

Der später in Ungnade gefallene Politiker und Wirtschaftswissenschaftler Friedrich List stellte bereits 1833 in seinem Vorschlag eines deutschlandweiten Eisenbahnnetzes eine Altmühlbahn als direkte Verbindung von München über Ingolstadt nach Nürnberg vor. 25 Jahre später wurden die Pläne durch den Magistrat von Eichstätt aufgegriffen, allen voran Bürgermeister Fehlner. Man versprach sich wirtschaftlichen Aufschwung durch den Güterverkehr, insbesondere für die Steinbrüche um Solnhofen und Eichstätt sowie die dortigen Hüttenwerke. Zusammen mit den anderen Gemeinden und Firmen entlang der geplanten Strecke gründete man daher ein Komitee zum Bau der Altmühlbahn und wurde mehrfach bei König Ludwig vorstellig.

Mit dem Bau wurde offiziell am 11.  November 1867 begonnen, die feierliche Eröffnung fand am 12.  April 1870 statt.

 

Kursbuchstrecke 900, 910, 970.1, 990

Treuchtlingen - Nürnberg
 

Streckenlänge: 61,8 km

1. April 1849 (Nürnberg - Schwabach)
1. Oktober 1849 (Schwabach - Pleinfeld)
2. Oktober 1869 (Treuchtlingen - Pleinfeld)

Die Bauarbeiten zur Elektrifizierung der Strecke begannen 1933 und waren am 10. Mai 1935 abgeschlossen. Nördlich von Treuchtlingen entstand in der Nähe des ehemaligen Haltepunktes Grönhart dafür ein Unterwerk.

 

 

 

 

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